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Praktische Hinweise für Winterreifen  

Winterreifen sind optimal an die Wetterverhältnisse der Winterzeit angepasst und weisen eine weichere, kältebeständige Gummizusammensetzung auf, die bei Temperaturen unter dem Nullpunkt weniger verhärtet. Darüber hinaus können sich Winterreifen mit ihren vielen Lamellen mit der Untergrundfläche verzahnen und sich durch ihr deutlich ausgezahntes Profil leicht in Schnee und Matsch graben. Seit dem 1. Mai 2006 verlangt der Gesetzgeber in Deutschland, dass Autofahrer ihre Reifen den Wetterbedingungen anpassen. Das bedeutet, dass Fahrer, die im Winter mit Sommerreifen fahren, mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld in Höhe von bis zu 40 Euro zu rechnen haben. Wenn es durch die falsche Bereifung zu einem Unfall kommt, droht dem Fahrer zusätzlich ein Punkt in Flensburg. In Österreich schreibt der Gesetzgeber seit dem 1. Januar 2008 Winterreifen bei winterlichen Wetterverhältnissen, besonders bei Eis, Schnee und Matsch, in der Zeit vom 1. November bis zum 15. April vor. Sollte die Fahrbahn eine geschlossene und nur stellenweise unterbrochene Schnee- oder Eisschicht aufweisen, sind auch Sommerreifen zugelassen, die mit Schneeketten an den Antriebsrädern versehen sind. Dadurch soll verhindert werden, dass die Fahrbahn von den Schneeketten beschädigt wird. Bei Verstößen sind Strafen bis zu 5000 Euro fällig und die Polizei kann auch Autos mit einer ungenügenden Bereifung stilllegen.

Winterreifen werden häufig auch als M+S-Reifen bezeichnet und sind mit den Buchstaben M+S (englisch: mud and snow / deutsch: Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung ist allerdings nicht per Gesetz geschützt und kann demnach auch auf Reifen zu finden sein, die nicht wintertauglich sind. Die auf dem amerikanischen Markt hergestellten Reifen sind beispielsweise fast alle mit dem M+S-Symbol versehen, obwohl sie keine winterspezifischen Eigenschaften aufweisen. Deshalb wurde das Symbol der Schneeflocke eingeführt, womit die amerikanische Straßenbehörde NHTSA nur Reifen versieht, die getestet wurden und dabei eine bestimmte Mindesttraktion auf Eis und Schnee bewiesen haben. Bei Winterreifen und Ganzjahresreifen können auch Reifen mit einem niedrigeren Geschwindigkeitsindex verwendet werden, als dies die Angaben des Fahrzeugbriefs vorschreiben. Hierbei ist ebenfalls die M+S-Kennung wichtig. Winterreifen werden meistens auf Stahlfelgen gefahren, weil diese nicht so empfindlich wie Alufelgen sind. Es gibt mittlerweile aber auch Alufelgen, die durch eine bestimmte Oberflächenbehandlung eine höhere Stoß-, Schlag- und Kratzfestigkeit bieten. Diese Schutzschicht verhindert auch bei Streusalz, Sand oder Splitt auf der Fahrbahn, dass die Lackschicht beschädigt wird, wodurch Korrosion vorgebeugt wird.

Der Gesetzgeber schreibt zwar eine geringere Profiltiefe der Reifen vor, aber Winter- und Sommerreifen müssen zumindest eine Profiltiefe von 4 mm haben. In Österreich wird ein Reifen sogar mit der M+S-Kennung und einer Profiltiefe unter 4 mm als Sommerreifen eingestuft. Achtung: Auch gute Winterreifen stoßen bei Glatteis schnell an ihre Grenzen. Deshalb ist auch mit Winterreifen äußerste Vorsicht geboten!

Oft werden Winterreifen auch als M&S Reifen bezeichnet. Sie sind mit dem M+S-Symbol (englisch: Mud and Snow / deutsch: Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Allerdings ist die Kennzeichnung "M&S" aber gesetzlich nicht geschützt und kann daher auch auf nicht wintertauglichen Reifen angebracht sein. Obwohl sie keinerlei Wintereigenschaften vorweisen tragen fast alle für den amerikanischen Markt produzierten Reifen ein M+S Symbol. Daher wurde das Schneeflocken-Symbol eingeführt, welches von der amerikanischen Straßenbehörde NHTSA nur an Reifen vergeben wird die in einem Test eine gewisse Mindesttraktion auf Eis und Schnee vorweisen.

Bei Winterreifen oder auch bei Ganzjahresreifen ist es auch erlaubt, abweichend von den vorgeschriebenen Angaben des Fahrzeugscheines, Reifen einzusetzen die einen niedrigerem Geschwindigkeitsindex haben. Dabei ist wieder die M+S Kennung entscheidend.

Auch wenn der Gesetzgeber eine geringere Profiltiefe vorschreibt, die Mindestprofiltiefe von Reifen, egal ob Sommer oder Winterreifen sollte mindestens 4 Millimeter betragen. In Österreich gilt sogar ein Reifen trotz M&S Kennzeichnung bei einer Profiltiefe unter 4 mm der Reifen als Sommerreifen.

Achtung: Selbst hochwertige Winterreifen geraten bei Glatteis sehr schnell an ihre Grenzen. Es ist also auch mit Winterreifen äußerste Vorsicht angesagt!

Winterreifen werden meist auf Stahlfelgen gefahren, da diese unempfindlicher als Alufelgen sind. Mittlerweile gibt es aber auch Alufelgen die mit einer speziellen Oberflächenbehandlung versehen sind und eine erhöhte Stoß-, Schlag- und Kratzfestigkeit aufweisen. Auch beim Einsatz von Streusalz, Sand oder Split verhindert diese Schutzschicht Schäden in der Lackschicht wodurch Korrosion verhindert wird.


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