Aktuelles » Wissenswertes zu gebrauchten Reifen (10.08.2009 / 09:28)
Neue Reifen sind in Deutschland mitunter teuer, so dass für einen Reifen der mittleren Preisklasse etwa 100 € bezahlt werden müssen. Um diese Preise zu umgehen, setzen einige Käufer auf gebrauchte Reifen, die sie beispielsweise in Onlineaktionshäusern günstiger ersteigern können.
Dabei ist folgendes zu berücksichtigen:
- Das Höchstalter für gebrauchte Reifen sollte fünf Jahre nicht überschreiten, da die Gummizusammensetzung sonst zu porös wird. Über die so genannte DOT-Nummer, die sich als eingekreiste, vierstellige Zahl (Kalenderwoche/Jahr) auf dem Reifen befindet, kann das Alter des Reifens bestimmt werden.
- Schäden an Reifen, wie sie durch zu heftigen Kontakt mit Bordsteinkanten entstehen können, dürfen nicht vorhanden sein.
- Die Mindestprofiltiefe sollte 5 mm betragen, obwohl in Deutschland nur 1,8 mm vorgeschrieben sind. Zu bedenken sind daher immer die Kosten für die Reifenmontage und das Auswuchten.
Für Kraftfahrer, die viel und oft auch mit hoher Geschwindigkeit fahren, sind gebrauchte Reifen nicht empfehlenswert. Im Inneren des Reifens können Beschädigungen sein, die man von Außen nicht sieht. Das innen liegende Drahtgitternetz kann Beschädigungen oder Strukturmängel aufweisen, die durch zu lange Standzeiten der Reifen oder durch mangelhaften Luftdruck sowie Bordsteinkanten verursacht wurden.