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Aktuelles » Unterschiede der Reifenprofile von Sommer- sowie Winterreifen (10.08.2009 / 09:30)

Das Profil eines Autoreifens ist bei jeder Autofahrt die Kontaktstelle zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Die Autoreifen sind somit ein wichtiger Punkt in Bezug auf die Fahrsicherheit. Besonders gefährlich kann Aquaplaning sein, was vermieden wird, indem das Reifenprofil das Wasser der Fahrbahn verdrängt. Winterreifen besitzen ein Profil, das auf glatten und verschneiten Straßen besondere Griffigkeit gewährt. Sowohl Winterreifen als auch Sommerreifen genügen verschiedenen Ansprüchen, welche durch die jeweilige Profilform geleistet werden. Zu dem Design des Profils zählt auch die Anordnung der einzelnen Profilblöcke.


Eine große Gefahr stellen außerdem abgefahrene Reifen dar, die kein Profil mehr besitzen. Aus diesem Grund ist eine Profiltiefe von mindestens 1,6mm bei Autoreifen vorgeschrieben. Man sollte aber nicht vergessen, dass dies eine absolute Untergrenze darstellt.


Es ist erwiesen, dass Reifen mit einer Profiltiefe von genau 1,6mm eine Wasseraufnahme von ca. 15% im Verhältnis zu der Wasseraufnahme von Neureifen haben. Dadurch wird das Risiko für Aquaplaning auch bei Winterreifen deutlich erhöht. Hinzu kommt, dass Winterreifen mit einer Profiltiefe von 1,6mm nicht ihre volle Leistung bringen können und der Grip auf glatten und schneebedeckten Straßen nur geringfügig gegeben ist. Es ist daher ratsam, bereits bei einer Profiltiefe von 4mm einen Reifenwechsel in Erwägung zu ziehen. Bei Sommerreifen empfiehlt die Firma Continental eine Profiltiefe von 3mm, um volle Sicherheit garantieren zu können. Ein weiterer Aspekt, den man bedenken sollte, ist, dass bei Unterschreitung der gesetzlich vorgeschriebenen Profiltiefe von 1,6mm die Versicherung, im Fall eines Unfalls, nicht für Schäden zahlt.


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