Aktuelles » Fachgerechte Kontrolle der Reifen (10.08.2009 / 09:39)
Es gibt mehrere Punkte, die laut Fachleuten regelmäßig bei Autoreifen kontrolliert werden sollten. Die drei wichtigsten sind hierbei der Reifendruck, die Profiltiefe und das Alter der Reifen. Sollte es offensichtliche Probleme geben, ist ein Besuch in einer Fachwerkstatt angebracht.
Ein Reifen, der sich in einem guten Zustand befindet, kann volle Leistung in Bezug auf Spurhaltung und Übertragung von Brems-, Beschleunigungs- sowie Seitenführungskräfte bringen.
Lässt der Reifenzustand allerdings zu Wünschen übrig, leidet vor allem die Sicherheit und ein Unfall mit enormen Folgen ist nicht unwahrscheinlich. Ein solches Risiko für sich und seine Mitmenschen will niemand eingehen. Um diesem Problem vorzubeugen, ist eine regelmäßige Kontrolle des Reifendrucks notwenig. Diese Kontrolle wird bei abgekühlten Reifen vorgenommen und schließt auch das Reserverad mit ein.
Reifendruck und –profil!
Vielfahrer vergewissern sich oftmals in kurzen Abständen, ob der Reifendruck im Rahmen ist. Menschen die seltener fahren, führen die Kontrolle vielleicht nur einmal pro Monat durch. Den optimalen Reifendruck kann man in der Bedienungsanleitung finden oder meistens auch an der Tankklappe oder den Tankholmen vorfinden. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm sollte ebenso in regelmäßigen Intervallen geprüft werden. Um eine noch höhere Sicherheit zu gewährleisten ist man sich einig, dass für Sommerreifen schon ab 3 mm und bei Winterreifen ab 4 mm ein Bedarf an Neubereifung besteht.
Auf das Alter der Reifen achten!
Reifen, die älter sind als 6 Jahre sollten entsorgt werden. Das Produktionsjahr der Reifen kann man einer Nummer in einem ovalen Feld an der Flanke des Reifens entnehmen. Die Nummer gibt sowohl Kalenderwoche als auch das Jahr der Herstellung an und besteht entweder aus 3 oder vier Ziffern.
Schäden an Reifen
Reifen, die offensichtlich beschädigt sind, sollten auf schnellstem Weg in einer Werkstatt untersucht werden. Außerdem ist es empfehlenswert die Reifen gelegentlich auf äußere Schäden zu untersuchen, wie zum Beispiel Schnitte, Einrisse, Beulen oder Scheuerstellen. Diese Schäden, aber auch Anrisse zwischen Lauffläche und Seitenwand müssen ebenso von Fachleuten geprüft werden, wie eine ungleichmäßige Abnutzung der Laufflächen.